Krimi

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Unterm Birnbaum von Theodor Fontane

Im folgenden finden Sie eine Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung (inkl. Interpretation) zum ausgewählten Hörbuch "Unterm Birnbaum von Theodor Fontane" ...

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Inhaltsangabe zu »Unterm Birnbaum« von Theodor Fontane

Er ist in eine finanzielle Notlage geraten, der Gastwirt Abel Hradscheck im Dorf Tschechin im Oderbruch. Die Gründe dafür sind in der Zusammenfassung: Mit teuren Geschenken möchte er seiner anspruchsvollen Frau imponieren, einen ordentlichen guten Schluck genehmigt er sich gern mal, und er spielt mit seinen Gästen um Geld. Inzwischen schuldet er dem polnischen Weinhändler Szulski einen besonders großen Geldbetrag.

Unterm Birnbaum findet Hradschek eines Tages die Leiche eines französischen Soldaten. Dieser Zufall inspiriert ihn zu einem heimtückischen und zugleich raffinierten Mordplan. Als Szulski wieder auftaucht, um nach seinem Geld zu fragen, erhält er von Hradscheck angeblich sein letztes Geld, und das macht er bewusst so vor Zeugen.

Zusammenfassung des Mordplans

Hradschecks Frau hängt sich am nächsten Morgen Szulskis Pelzmantel um und verlässt bei stürmischem Wetter fluchtartig mit seiner Kutsche das Dorf. Wenige Stunden später findet man die Kutsche und das Pferd in der Oder. Die Verdächtigung fällt natürlich auf Hradscheck, dem ein Mordmotiv unterstellt wird. Er wird verhaftet, nicht zuletzt auch deshalb, weil ihn der Gendarm Geelhaar schon lange nicht mag. Geelhaar befragt auch die Nachbarin, die alte Mutter Jeschke. Sie berichtet, dass sie sah, dass Hradscheck in der fraglichen Nacht im Garten unterm Birnbaum etwas vergraben hat.

Weitere Zusammenfassung von »Unterm Birnbaum«

Als diese Stelle untersucht wurde, fand man die Leiche des Franzosen, der aber schon mindestens 20 Jahre tot war. Mit seiner Erklärung, dass er unterm Birnbaum doch nur eine verdorbene Speckschwarte vergraben wollte, damit seine Gaststätte nicht in Verruf kommt, war Hradscheck vollständig rehabilitiert. Seine Frau aber litt unter den Lügen und ihrem schlechten Gewissen sehr und verstarb kurze Zeit später.

Aber seine alte Nachbarin, die Mutter Jeschke, hat einen siebten Sinn und glaubt nicht an Hradschecks Unschuld. Mit gewissen Anspielungen macht sie ihn immer wieder ziemlich nervös, bis Hradscheck ihr schließlich mit einer Verleumdungsklage droht. Mutter Jeschke reagiert darauf recht schlau und macht Hradschecks Laufburschen Ede damit Angst, dass es im Keller unterm Birnbaum spuken würde.

Zusammenfassung des Schlussteils

Richtig Stress bekam Hradscheck dann, als Ede sich in Anwesenheit von Gästen weigerte, in den Keller zu gehen. Hradscheck verstand das so, dass er Szulskis Leiche unbedingt aus dem Keller beseitigen müsste. Dieses Mal sollte Mutter Jeschke aber nichts mitbekommen. Er musste bei der erneuten Aktion unterm Birnbaum unbedingt das Kellerfenster verdunkeln. Dazu fiel ihm gerade ein passendes Brett in die Hände.

Dieses verdammte Brett hatte allerdings die Aufgabe, einen großen Stapel schwerer Holzfässer am Wegrollen zu hindern. Eines der Fässer öffnete jedenfalls den Mechanismus der Falltür, und in der Zusammenfassung der Ereignisse jener Nacht kann man sagen, dass Hradscheck am folgenden Tag tot neben der Leiche von Szulski aufgefunden wurde.

Biographie vom Autor Theodor Fontane

Theodor Fontane (geboren am 30. Dezember 1819 in Neuruppin; gestorben am 20. September 1898 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. In seinen Werken kritisiert er oft gesellschaftliche Normen und zählt dadurch zu den deutschen Vertretern des politischen Realismus. Seine bekannten Werke sind unter anderem Irrungen, Wirrungen, Frau Jenny Treibel und Effi Briest. Seinen großen Einfluss erkennt man noch heute an der ihm gewidmeten Theodor Fontane Gesellschaft und dem Theodor-Fontane-Archiv. Nach Theodor Fontane sind auch mehrere Kunst- und Literaturpreise benannt.