Krimi

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Der Verbrecher aus verlorener Ehre von Friedrich Schiller

Im folgenden finden Sie eine Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung (inkl. Interpretation) zum ausgewählten Hörbuch "Der Verbrecher aus verlorener Ehre von Friedrich Schiller" ...

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Inhaltsangabe zu »Der Verbrecher aus verlorener Ehre« von Friedrich Schiller

Der Kriminalbericht »Der Verbrecher aus verlorener Ehre« wurde von Friedrich Schiller im Jahre 1786 ursprünglich mit dem Titel »Verbrecher aus Infamie« verfasst und veröffentlicht. Dieser Bericht basiert auf eine wahre Begebenheit, die Friedrich Schiller durch einen Lehrer der Carlsschule erzählt bekam.

Zusammenfassung von Schillers »Der Verbrecher aus verlorener Ehre«

Friedrich Schiller schildert in seinem Kriminalbericht »Der Verbrecher aus verlorener Ehre« die Geschichte eines Halbweisen, Christian Wolf, welcher aus Geldnot versucht durch Wilddiebereien seine Geliebte Johanne zu beeindrucken. Dabei wird er von seinem Rivalen Robert beobachtet und angezeigt. Auch wenn eine Zusammenfassung nicht alle feinsinnigen Details der Handlung wiedergeben kann, sollte festgehalten werden, dass die Erzählung von Friedrich Schiller die kriminelle Karriere eines durch körperliche Missbildung Benachteiligten perfekt aber durchweg objektiv beschreibt. Andererseits kann aber die Zusammenfassung nicht die Spannung wiedergeben, die Friedrich Schiller in seinem Kriminalbericht »Der Verbrecher aus verlorener Ehre« aufbaut.

Zusammenfassung der konkreten Handlung

Der Wilddieb Christian Wolf, der seine Geliebte Johanne beeindrucken will und von seinem Rivalen Robert beobachtet und angezeigt wird gerät in die Mühlen der Justiz. Während er sich von seiner ersten Straftat noch freikaufen kann, wird er nach seiner Wiederholungstat zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt. Seine Bemühungen nach der Strafverbüßung einer Arbeit als Bauer oder Handwerker nachgehen zu können scheitern an der ablehnenden Haltung seiner Mitmenschen. Selbst die niedrigste Arbeit, das Schweinehüten, wird ihm verwehrt. So wird er erneut zum Wilddieb, taucht ein in die Lebensweise eines Kriminellen. Seine Tat wird entdeckt und mit drei Jahren Festungshaft geahndet. In dieser Zeit entwickelt Wolf, bedingt durch die Umstände der Haft einen Hass auf alle Menschen. Nach seiner Haftentlassung beschließt er seine kriminellen Taten mit Vorsatz und nicht wie bislang aus Not durchzuführen. Er wildert weiterhin, und während er gerade dabei ist, einen Hirsch zu erschießen, entdeckt er Robert, seinen Rivalen. Nach kurzem Zögern erschießt er den „Jägerpurschen“. Bei seiner Flucht vor den Folgen der Tat begegnet er einem Räuber, der ihm Respekt zollt.

Unglückliches Ende der Zusammenfassung

Das Ende der Geschichte »Der Verbrecher aus verlorener Ehre« von Friedrich Schiller lässt den Wilddieb und Mörder seine Handlungen bereuen. Als gesellschaftliche Wiedergutmachung wird Wolf, von Angst geplagt, von der Idee ereilt als Soldat zu dienen. Bei einer Grenzkontrolle denkt Wolf erkannt zu werden, zieht eine Pistole und wird schließlich verhaftet. Dem Amtmann verrät er freiwillig seine Identität.

Biographie vom Autor Friedrich Schiller

Johann Christoph Friedrich von Schiller (geboren am 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; gestorben am 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar), 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater.