Romane

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Der Grüne Heinrich von Gottfried Keller

Im folgenden finden Sie eine Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung (inkl. Interpretation) zum ausgewählten Hörbuch "Der Grüne Heinrich von Gottfried Keller" ...

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Inhaltsangabe zu »Der Grüne Heinrich« von Gottfried Keller

In dieser Zusammenfassung geht es um den Roman »Der Grüne Heinrich«. Der Grüne Heinrich ist ein Werk des Autors Gottfried Keller. Der Roman erschien in der bekannteren, überarbeiteten Version im Jahre 1879/80. Der Autor war mit seiner, 1854 erschienen Erstausgabe der Geschichte nicht zufrieden, er bezeichnete sie selbst als "unförmlich.

Kernaspekte und Zusammenfassung

In der folgenden Zusammenfassung muss deutlich festgehalten werden, dass der grüne Heinrich in seiner Kindheit sehr in sich zurückgezogen und von einer kindischen, naiven Religiosität besessen ist. Wegen seiner merkwürdigen Art kommt er oft in Konflikt mit seinen Mitmenschen und wird von einem Mitschüler, der schon früh geschäftstüchtig ist, ausgenutzt wobei sein äußerst schlechter Umgang mit Geld zum ersten Mal zu tage tritt. Als er bei einer Demonstration gegen einen seiner Lehrer unrechtmäßig als Anführer und Rädelsführer des Aufstandes gilt, wird er kurzerhand von seiner Schule geworfen. Er zieht zu seinen Verwandten in ein Dorf und widmet sich dort der Malerei.

Weitere Zusammenfassung von »Der Grüne Heinrich«

Nachdem er in die Stadt zurückgekehrt ist, geht er beim Künstler Habersaat in die Lehre und betreibt eine regelrechte Bilder-Fabrik. Als er zum ersten Mal dem Maler Römer begegnet, erkennt er, das seine Massenfertigung von Bildern nichts mit der richtigen Malerei zu tun hat und lernt bei ihm die Grundlagen der Malerei. Römer ist jedoch psychisch krank und sie gehen im Streit auseinander.

Nachdem er seinen kurzen Militärdienst abgeleistet hat, geht der grüne Heinrich in dieser Zusammenfassung genauso wie im Original nach Deutschland um dort als Maler zu arbeiten. Er lernt die Maler Erikson und Lys kennen und sie werden zu seinen besten Freunden. Als Lys sich gegenüber einem ihn liebenden Mädchen außerordentlich grausam verhält, fordert er seinen Freund zu einem Duell heraus und gewinnt dieses.

Dabei wird Lys schwer verletzt und wird später an der Verletzung sterben. Nach dem darauffolgenden Zerbrechen des Freundeskreises fängt der grüne Heinrich an, Vorlesungen an der Universität zu hören und erweitert so sein Wissen drastisch. Als sein letztes Geld verbraucht ist verkauft er Skizzen aus seiner Kindheit an einen Trödler und beginnt Fahnenstangen zu bemalen, um überhaupt noch leben zu können.

Abschließende Zusammenfassung und Ende

Er erfährt, das seine Mutter schwer krank ist und will ohne Geld zurückkehren. Hungrig und abgerissen trifft er einen Adeligen und seine Tochter, der ihn ermutigt weiter Bilder zu malen. Nachdem der grüne Heinrich vom Tot Lys erfahren hat, erbt er ein nicht unbeträchtliches Vermögen. Wohlhabend geht er in seine Heimatstadt zurück und erfährt dort vom Tod seiner Mutter. Er gibt sich die Schuld an ihrem Tod und begeht Selbstmord.

Biographie vom Autor Gottfried Keller

Gottfried Keller (geboren am 19. Juli 1819 in Zürich; gestorben am 15. Juli 1890 in Zürich) war ein Schweizer Dichter. Keller beschloss sein Leben als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Er gilt als Meister der Novellendichtung und als einer der bedeutendsten Erzähler des bürgerlichen Realismus.