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Sterben von Arthur Schnitzler

Im folgenden finden Sie eine Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung (inkl. Interpretation) zum ausgewählten Hörbuch "Sterben von Arthur Schnitzler" ...

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Inhaltsangabe zu »Sterben« von Arthur Schnitzler

Die Novelle »Sterben«, die von dem Schweizer Arzt und Schriftsteller Arthur Schnitzler, 1892 geschrieben wurde, erschien zum ersten Mal 1894 in der Literaturzeitschrift "Berliner Rundschau" und kam im Folgejahr als Buch heraus. Vom Publikum sehr positiv aufgenommen, wurde »Sterben« das erste große Erzählwerk Schnitzlers.

Zusammenfassung des Inhalts

Schnitzler zeichnet den Weg des sterbenskranken Felix und dessen Geliebter Marie nach. Dabei steht weniger der Tod im Vordergrund, sondern vielmehr die Frage, wie geht der Mensch, in diesem Falle Felix, mit dem Wissen um, bald sterben zu müssen? Nicht nur das Sterben der Hauptfigur wird in Schnitzlers Werk beschrieben, gleichzeitig thematisiert er auch das Sterben der Liebe, zwischen Felix und Marie.

Charakterstudie eines Sterbenden

Wie bereits in der Zusammenfassung angedeutet, beschreibt Schnitzler in seinem Werk "Sterben", in erster Linie den Umgang des Protagonisten mit der Gewissheit, innerhalb eines Jahres zu sterben. Felix und Marie verfallen anfangs noch der romantischen Vorstellung, sich gemeinsam das Leben zu nehmen, entscheiden sich dann aber, ihre gemeinsamen Zeit erst noch zu genießen.

Weitere Zusammenfassung von »Sterben«

Während Marie sich in dieser Zeit immer weiter von der Idee eines Suizids entfernt und damit auch von Felix, setzt dieser sich in den Kopf, erst Marie und dann sich selbst zu töten. Letztlich verwirft er diesen Plan jedoch. Marie hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits soweit von Felix entfernt, dass sie ihn schließlich endgültig verlässt und dieser am Ende, einsam und allein, Selbstmord begeht.

Interpretation von »Sterben«

Wie bereits in der Zusammenfassung ersichtlich, besticht Schnitzlers Werk durch seine unsentimentale Darstellung. Die anfänglich romantische Vorstellung, des gemeinsamen Sterbens, weicht der Erkenntnis, dass bei Felix im Grunde keine endlose Liebe zu Marie der Antrieb war, sondern nur die Angst davor, alleine zu sterben. Die Zusammenfassung zeigt bereits Maries stärker werdende Ablehnung gegenüber Felix, dadurch erkennt auch der Leser die Hässlichkeit der Krankheit.

Die Realität siegt über die Romantik

Die Zusammenfassung deutet es an: Arthur Schnitzlers Darstellung von Krankheit und Tod, lässt den Blickwinkel eines Arztes erkennen. Klinisch und detailliert, so kommt der Autor zu dem Schluss: am Tod ist nichts Erhabenes. Das poetische Bild des gemeinsamen Liebestod wird entlarvt und entmystifiziert, die romantische Vorstellung, einer ewig haltenden Liebe, weicht der Realität.

Biographie vom Autor Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler (geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 ebenda) war ein österreichischer Erzähler und Dramatiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.

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