Prosa

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Prosa von Georg Büchner

Im folgenden finden Sie eine Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung (inkl. Interpretation) zum ausgewählten Hörbuch "Prosa von Georg Büchner" ...

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Inhaltsangabe zu »Der Hessische Landbote« von Georg Büchner

Der Hessische Landbote von Georg Büchner wurde 1834 verfasst und wurde später von Friedrich Ludwig Weidig, einem Rektor aus Butzbach, redaktionell überarbeitet, gedruckt und veröffentlicht. Eine Zusammenfassung des Pamphlets zeigt, dass Bücher auf acht Seiten die aktuellen sozialen Missstände seiner Zeit aufarbeitet. Die Schrift wurde in der Nacht auf den 31. Juli 1834 im Großherzogtum Hessen-Darmstadt verteilt. Schon damals konnten die Leser von Büchner erkennen, dass der Autor die Ursache für politische Unfreiheit in den wirtschaftlichen Verhältnissen seiner Zeit zu suchen ist.

Zusammenfassung des Inhalts

Im Buch Der Hessische Landbote ruft Büchner zum Widerstand gegen die bestehenden Verhältnisse speziell in Hessen auf. Daher gilt die Schrift Büchners als wichtiges Werk des so genannten Vormärzes, der die Revolution 1848/49 einleitete. Der Hessische Landbote beginnt mit einem Vorwort, außerdem prägt Georg Büchner den Aufruf „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“. In seiner Flugschrift versucht der Autor auf die Diskrepanz zwischen Arm und Reich hinzuweisen und vorzurechnen, wie sich Steuereinnahmen und steuerliche Ausgaben unterscheiden. Vorausgegangen war 1832 u. a. das berühmte Hambacher Fest, auf dem u.a. eine neue Volkssouveränität gefordert wurde. Doch welche Folgen hatte Der Hessische Landbote?

Zusammenfassung und Interpretation

In der Zusammenfassung wird ersichtlich, dass Büchner im Hessischen Landboten etwa die Justiz angreift. Die Obrigkeit war getroffen, Büchner hatte den Nerv getroffen. Die Autoren waren an die Behörden verraten worden. Man fahndete nach Georg Büchner, der konnte sich jedoch unbehelligt ins nahe Straßburg absetzen. Büchners Mitstreiter Weidig hatte weniger Glück, kam in Kerkerhaft und kam unter rätselhaften Umständen ums Leben, offensichtlich jedoch durch die Folgen unmenschlicher Haftbedingungen und Folter.

Abschließende Hinweise zu »Der Hessische Landbote«

Der Hessische Landbote gilt als offener Aufruf zur Revolution und Gegenwehr gegen die Obrigkeit und die reiche Oberschicht. Neben der Zusammenfassung sind folgende Details relevant. Darin nutzt Büchner immer wieder biblische Motive. Der Untertitel, französisch „Guerre aux chateaux! Paix aux chaumières!“ war bereits während der Französischen Revolution beliebter Wahlspruch. An Aktualität hat das Werk nichts eingebüßt, wie aus der Zusammenfassung hervorgeht. Auch in modernen Demokratien mündige Bürger auf Unrecht und Missstände hinweisen sollten und für Freiheit und Gerechtigkeit eintreten sollten. Das macht nicht nur das Pamphlet, sondern auch eine kurze Zusammenfassung deutlich.

Biographie vom Autor Georg Büchner

Georg Büchner (geboren am 17. Oktober 1813 in Goddelau, Hessen; gestorben am 19. Februar 1837 in Zürich, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller und Arzt. Obwohl Georg Büchner nur ein kleines Werk hinterließ - bedingt durch seinen frühen Tod - gilt er als einflussreichster Dichter des Vormärz. Seine Hauptform ist das Drama, unter anderem die Stücke "Dantons Tod" und "Leonce und Lena" sind weltbekannt und haben Einfluss auf viele Dramatiker nach ihm genommen. Der "Hessische Landbote" ist hingegen ein Manifest, das ihn als politischen Menschen zeigt und ihm den Ruf einbrachte, ein Revolutionär seiner Zeit zu sein.

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