Prosa

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Prosa von Wilhelm Busch

Im folgenden finden Sie eine Inhaltsangabe bzw. Zusammenfassung (inkl. Interpretation) zum ausgewählten Hörbuch "Prosa von Wilhelm Busch" ...

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Inhaltsangabe zu »Fink und Frosch« von Wilhelm Busch

Wilhelm Buschs lyrisches Werk ist reichhaltig und hat unvergleichliches erzählerisches Potential. In seiner Gedichtsammlung »Zu guter Letzt«, die auch das Gedicht »Fink und Frosch« beinhaltet, übte Busch Kritik an der Moral und Tugendlehre der Gesellschaft aus. Der 1904 erschienene Gedichtband schlägt anders als frühere Werke, wie die von Wortwitz und Absurdität gespickten Gedichte von »Max und Moritz«, einen sachlichen, wortkargen und zurückhaltenden Ton an.

Vorwort zur Zusammenfassung

Busch war ein studierter Künstler der Moderne, arbeitete als Karikaturist für die Tagespresse und verfasste die meisten seiner lyrischen Werke wie Fink und Frosch erst am Ende seines Lebens, um mit seinen Zeichnungen und Worten, die Schleier vor den Augen der Bürger aufzureißen.

Über den Autor Wilhelm Busch

Zu vielfältig und farbenfroh ist die Poesie von Busch, als dass man alle Gedichte in eine Zusammenfassung quetschen könnte. Deshalb soll hier exemplarisch das Gedicht „Fink und Frosch“ vorgestellt werden. Bei dem Gedicht handelt es sich um eine Verschmelzung von Reim und Fabel, in der die Gegensätzlichkeit der beiden Tiere Fink und Frosch im Vordergrund stehen.

Konkrete Zusammenfassung des Inhalts

Ein Fink sitzt auf einem Baum und zwitschert. Ein Frosch, der dies hört versucht dem Finken nach zueifern, klettert auf den Baum und quakt unermüdlich. Schließlich fliegt der Fink davon. Der Frosch versucht dies ebenfalls, aber fällt wie ein Stein zur Erde und hat sein letztes Quaken getan.

Interpretation von von »Fink und Frosch«

In der Zusammenfassung und im Klang des Gedichts kommt die Satirik klar hervor, die Busch anwendete, um auf die Eigenliebe der Menschen hinzuweisen, die Sinnlosigkeit des menschlichen Tuns darzustellen und das, was dem Menschen so wichtig erscheint, wie Ansehen, Liebe und Ehre, infrage zu stellen.

Abschließende Gedanken zur Zusammenfassung

Die Ironie, mit der er dabei vorging und mit der er oft auf die Gesellschaft blickte, war seiner Zeit voraus. Seine Gedichte waren zu seinen Lebzeiten wegen ihres respektlosen und unmoralischen Stils wenig angesehen und wurden erst nach dem 1.Weltkrieg berühmt. Das Werk Buschs lässt sich als eine Zusammenfassung der rasanten Veränderungen seiner Zeit verstehen, in der die Menschen einen Bruch mit alten bürgerlichen Moralvorstellungen erlebten.

Biographie vom Autor Wilhelm Busch

Hans Christian Wilhelm Busch (geboren am 15. April 1832 in Wiedensahl, Niedersachsen; gestorben am 9. Januar 1908 in Mechtshausen, Niedersachsen) war ein deutscher Schriftsteller und Zeichner. Bereits zu Lebzeiten war Wilhelm Busch wegen seiner humoristischen Dichtungen und Zeichnungen in Deutschland berühmt. Seine Gesellschaftssatire kritisierte vor allem das sogenannte Spießbürgertum. Buschs Bildergeschichten, wie etwa „Max und Moritz“ sind Vorläufer des heutigen Comics.