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Podcast-Kanal: SWR2 Kontext

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Podcast-Sendung: Verzweifelt im "sicheren Drittland" - Guatemalas Flüchtlingskrise
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US-Präsident Donald Trump will die Migration in die USA mit einem Trick stoppen: Er hat Ende Juli das Transitland Guatemala zum "sicheren Drittland" erklärt. Ein Vorgehen, das auch in Europa modus operandi ist. Wenn sich ein Staat der Neuankömmlinge entledigen will, ohne sich die Finger schmutzig zu machen, schickt er sie, wenn möglich, in die sogenannten "sicheren Drittstaaten" zurück, in die sie zuvor eingereist sind. Das ist genau die Praxis, die in der Europäischen Union regelmäßig zu Zerreißproben führt - Stichwort "Dublin-Abkommen". In den USA will Trump mit seinem Kniff nun erreichen, dass Migranten die US-Grenze gar nicht mehr erreichen, sondern schon in Guatemala zurückgeschickt werden. Dabei ist Guatemala genauso unsicher wie Honduras oder El Salvador, die Länder, aus denen die Armutsflüchtlinge kommen. Der neue Präsident Guatemalas Alejandro Giammattei, ein konservativer Politiker, erklärte zwar, er hoffe, Trump werde sich umstimmen lassen. Doch damit rechnet niemand mehr. ARD-Korrespondentin Anne Demmer hat die Grenzregion Guatemalas besucht und berichtet für SWR Aktuell Kontext von den Zuständen, die dort herrschen.