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Podcast-Sendung: Wie Kirchen und Universitäten den Nazis dienten
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Von Scham und Busse kaum eine Spur. Das sagen neue Forschungen über evangelische Theologie zur Nazizeit. Auch nach 1945 blieb Antisemitismus lange unbearbeitet. Bis heute stehen Bücher von Nazi-Theologen in Universitätsbibliotheken, auch in der Schweiz. Jetzt gibt es eine Aufarbeitungswelle. Wenn die Täter und deren nächste Angehörige tot sind, fällt die Aufarbeitung von Verbrechen leichter. Das ist nur ein Grund für die neue Welle historischer Forschung und Aufklärung über die Nazizeit. Viele Quellen sind erst jetzt, mehr als 70 Jahre danach voll zugänglich. Nun wird klar, wie sehr die Exponenten, insbesondere der evangelischen Kirchen in Deutschland ihre Rolle in der Nazizeit geschönt haben. «Protestanten ohne Protest» betitelt darum die Pfälzer evangelische Kirche ihre selbstkritische Geschichte zur NS-Zeit. Erschrocken sind Historikerinnen und Kirchenleute heute aber vor allem von den antisemitischen Kontinuitäten nach 1945. Und auch die Schweiz bleibt davon nicht unberührt, wie eine neue Studie über die Universität Zürich zeigt. Weitere Themen: - Ein «Entjudungsinstitut» und die Folgen - Kontinuitäten: Die Kirche in und nach der NS-Zeit - «Diskret antisemitisch»: Die Haltung der Universität Zürich - Wie ein antisemitischer «Judentumsforscher» bis heute wirkt>